Daniella Gargiulo ist die neue Marketing- und Vertriebsleiterin bei der Justin Alexander Group im EU-Hauptquartier im niederländischen Alblasserdam.

Erzählen Sie ein bisschen über sich selbst!

In meinem ersten Job als PR-Beraterin war es meine Aufgabe, Prominente für eine Marketing-Maßnahme zu gewinnen. Aber ich hatte nur ein Mini-Budget, um das zu realisieren. Also musste ich kreativ werden. Am Ende habe ich Lady Gaga, Britney Spears, Rihanna und Sarah Jessica Parker dazu gebracht, Partnerschaften mit Kaufhäusern wie Bijenkorf und KaDeWe einzugehen. Ich denke, mit der richtigen Machermentalität kommt man weit. Jetzt habe ich bei Justin Alexander eine Funktion gefunden, die Marketing und Vertrieb kombiniert!

 

Was waren Ihre ersten Projekte bei der Justin Alexander Group?

Die Justin Alexander Group führt fünf Eigenmarken und zwei Luxuslizenzmarken. Jede Marke hat ihre eigenen Werte, Image und Zielgruppe. Ich glaube, wir können unsere Markenvielfalt viel klarer herausstellen als wir das jetzt schon tun. Wir haben also begonnen, das Branding der Marken zu verbessern. Mein Ziel: Eine Frau sollte gleich nach dem Antrag daran denken, nun endlich ein Justin Alexander Kleid tragen zu können!
Unser Unternehmen arbeitet nach dem Grundsatz ‚Global denken, lokal handeln‘. Unsere amerikanischen Büros und wir in den Niederlanden arbeiten täglich eng zusammen. Wir sind also global ein starker Marktplayer, aber wir verlieren nie die Bedeutung lokaler Strategien aus den Augen.
Wir haben in den vergangenen Monaten viel Zeit in das Kennenlernen unserer Zielgruppen gesteckt. Ich habe intensive Gespräche mit unseren Vertretern und unserer Marketingabteilung geführt, um präzise auf die Bedürfnisse der Geschäfte und des Marktes eingehen zu können.

 

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Partnerschaften sind für uns ein zentrales Thema. Wir sind kein Lieferant, bei dem Sie Ihre Kleider kaufen und den Sie erst ein Jahr später wieder auf den Messen treffen. Wie traditionell der Markt auch sein mag, in dieser Art der altmodischen Zusammenarbeit sehen wir keine Zukunft. Wir verkaufen Partnerschaften. Wenn sich ein Geschäft für eine unserer Marken interessiert, sprechen wir miteinander. Welche Art von Braut besucht den Laden? Welche Tools benötigt der Kunde, um Bräute in seinen Laden zu bekommen? Benötigt er z.B. Unterstützung im Bereich Social Media oder Website? Die Rolle unserer Vertreter hat sich verändert. Sie sind jetzt digitale Marketeers und werden im Umgang mit der neuen Generation Bräute geschult. Sie arbeiten beinahe als Unternehmensberater. Für uns bedeutet das große Investitionen, aber wir glauben, dass unsere Kunden davon profitieren werden. Eine loyale Kundengruppe ist Gold wert!

 

Was unterscheidet Justin Alexander von anderen Wettbewerbern?

Wir haben für wirklich jede Braut das passende Kleid. Meine Nichte, die seit ihrer Kindheit von ihrem Prinzessinenkleid geträumt hat, kaufte kürzlich ein romantisches Sinceritykleid. Eine Freundin, die auf Ibiza barfuß heiratet, hat bei Lillian West ihr perfektes Boho-Kleid gefunden. Und eine Karrierefrau erhielt bei uns ein wunderschönes Kleid von Justin Alexander, das perfekt zu ihrer Party in einem Luxus-Hotel passte.
Ein großer Teil unseres Management-Teams ist genau so alt wie die durchschnittliche Braut in Europa. Justin Warshaw (CEO) ist 33 Jahre, ich bin 31 Jahre alt. Wir verstehen die Millenium-Braut, wie sie sich fühlt, sich orientiert und wie sie durch Social Media beeinflusst wird. Wir beschäftigen uns jetzt schon mit der Generation Z der ab dem Jahr 2000 geborenen, die wiederum anders angesprochen werden wollen. Online werden wir sehr gut gefunden, wobei wir Bräute immer direkt an die nächste Verkaufsstelle in ihrer Umgebung weiterleiten.

 

Welchen Support bieten Sie Geschäften?

Wir bieten zum Beispiel Personalführungs-Seminare an oder designen für Geschäfte eine neue Website. Unsere Designer sind vor Ort und erläutern die Kollektionen. Wir bieten Schulungen für das Ladenpersonal und erstellen maßgeschneiderte Marketingpakete. Wenn ein Kunde in finanziellen Schwierigkeiten steckt, unterhalten wir uns über die Zahlungsmodalitäten. Zu Sonderwünschen sagen wir fast nie nein!

 

Was gibt‘s Neues für 2020?

Unser neuer Showroom am Hauptsitz in den Alblasserdam wird Ende 2019 fertiggestellt. Im nächsten Jahr werden wir verschiedene Shows organisieren. Außerdem sind Besucher jeden Tag in der Woche herzlich in unserem Showroom eingeladen. Shops sind mit ihrem gesamten Team willkommen! Außerdem verbessern wir unsere Größentabellen für eine noch bessere Passgenauigkeit der Kleider. Unser B2B-Portal wird immer ausgefeilter. Aber das Aufregendste, was passieren wird, kann ich noch nichts verraten... Nur so viel: Wir arbeiten an einer neuen Marke!

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