DIE UNABHÄNGIGE FACHZEITSCHRIFT FÜR HOCHZEITSMODE

Nicola Oetker-Hilker von Basedow

Wie positionieren sich Marken für die Zukunft? Welche Erfolgs-Strategien verfolgen sie bezogen auf viel diskutierte Themen wie Marketing, Vertrieb, Logistik, Kollektions-Anpassung? Welche Chancen werden bereits genutzt und wo besteht noch Änderungsbedarf? Sposa Facts hat 14 Branchen-Experten nach ihren Strategien 2020 gefragt.

Wie positionieren sich Marken für die Zukunft? Welche Erfolgs-Strategien verfolgen sie bezogen auf viel diskutierte Themen wie Marketing, Vertrieb, Logistik, Kollektions-Anpassung? Welche Chancen werden bereits genutzt und wo besteht noch Änderungsbedarf? Sposa Facts hat 14 Branchen-Experten nach ihren Strategien 2020 gefragt.

„WIR VERKAUFEN KONZEPTE, KEINE KLEIDER.“


Basedow GmbH über die strategische Ausrichtung von Wedding-Fashion und Evening

HANDEL UNTERSTÜTZEN
„Die Agentur Basedow gibt es bereits seit über 60 Jahren. Im letzten Jahr haben wir entschieden, uns ausschließlich mit Braut- und Abendmode zu beschäftigen. Dieser Fokus ermöglicht uns eine intensivere Zusammenarbeit mit unseren Kunden auf beiden Seiten: dem Fachhandel und den Markenherstellern. Heute geht es nicht mehr darum, nur Kleider zu verkaufen. Heute verkaufen wir Konzepte, die unsere Marken ausmachen. Entlang der gesamten Prozesskette von der Erstellung bis zur Möglichkeit der Nachorder, erhalten unsere Kunden viele Möglichkeiten, sich konstruktiv zu beteiligen. Immer mit dem Ziel, den Verkauf auf der Fläche des Handels zu unterstützen.“


OFFENE GRENZEN
„Die Grenzen zwischen Handel und Hersteller werden durch gezieltes Schnittstellenmanagement deutlich weicher und offener. Vorteilhafte Synergien können immer dann entstehen, wenn Fachhandel und Marke sich eindeutig zueinander bekennen. Wenn wir über mögliche Synergien von Braut und Abendmode sprechen, möchte ich das Thema Bridesmaids hervorheben. Wer die Braut als Kundin im Geschäft hat, hat auch die Möglichkeit, die Hochzeitsgesellschaft als Kunden zu gewinnen. Im Gegensatz zum Brauch in den USA suchen die Brautjungfern ihre Kleider zwar meist selbst aus und zahlen sie vor allem auch selbst. Trotzdem nimmt das Thema Bridesmaids rasant an Fahrt auf.“


FARB-KONZEPT
„Viele Brautgeschäfte haben in den letzten Monaten darüber nachgedacht, sich von farbigen Kleidern zu trennen. Die Bräute seien heute mehr als beratungsintensiv und für mehr sei einfach keine Zeit. Ein wesentlicher Hinderungsgrund scheint die Farbauswahl zu sein und die damit verbundene Bindung von Kapital in farbige Kleider, damit eine gute und kompetente Auswahl an Abendkleidern präsent ist. Als Lösung bieten wir unseren Kunden ein Konzept, mit dem eine eigene Kollektion für den Handel geordert werden kann. Wichtig ist, dass der Handel verschiedene Modelle in verschiedenen Größen und Farben auf seiner Fläche abbildet, damit die Kundinnen Größe und Farbe vorab festlegen können. Für die einzelne Kundin kann dann in kurzer Zeit ein Kleid aus der Kollektion geordert werden.“

NICOLA OETKER-HILKER
Für die Geschäftsführerin liegt der Fokus auf kundenfreundlichen Konzeptverkäufen.

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