DIE UNABHÄNGIGE FACHZEITSCHRIFT FÜR HOCHZEITSMODE

Quo vadis, brautmode?

Alle Welt spricht von der ‚neuen‘ Braut, die bestens informiert – sogar überinformiert und mit hunderten Pinterest-Moodboards ausgestattet – ihre Suche nach dem Brautkleid beginnt. Wer ist diese neue Braut und wie kann der Handel sich auf sie einstellen? Wie können Hersteller diesen Prozess begleiten beziehungsweise leiten? Und last but not least: Wie können sich KommunikationsPlattformen wie Messen auf die Entwicklungen einstellen?

Alle Welt spricht von der ‚neuen‘ Braut, die bestens informiert – sogar überinformiert und mit hunderten Pinterest-Moodboards ausgestattet – ihre Suche nach dem Brautkleid beginnt. Wer ist diese neue Braut und wie kann der Handel sich auf sie einstellen? Wie können Hersteller diesen Prozess begleiten beziehungsweise leiten? Und last but not least: Wie können sich KommunikationsPlattformen wie Messen auf die Entwicklungen einstellen?

Informationswege über Brautmode
Längst können sich Bräute nicht mehr nur in den Fachgeschäften über Brautmode und den Brautkleidkauf informieren. Die Möglichkeiten sind vielseitig.

Wie informiert sich die Braut von heute?
Kerrin Wiesener: „Bräute sind heutzutage sehr internetaffin. Ich bekomme häufig mit, dass sich meine Kundinnen zuerst über soziale Netzwerke oder Blogs informieren. Dort gewinnen sie erste Eindrücke, was gefällt und was nicht. Nach wie vor nutzen die Bräute aber auch gerne etwas Handfestes wie ein Magazin, sie lieben das.“

Jochen Ambacher: „Das denke ich auch. Plattformen wie Pinterest, Instagram und Facebook sind die erste Anlaufstelle für zukünftige Bräute. Für genauere Informationen über ein Label ist aber vor allem eine gepflegte Website des gesuchten Herstellers wichtig.“

Sind die Bräute mittlerweile besser informiert, als die Hersteller?
Jürgen Kleemeier: „Ja, das bemerke ich tatsächlich immer häufiger. Denn die Braut hat durch Smartphone, Tablet und Co. immer und überall die Möglichkeit ins Internet zu gehen, um alles, was sie wissen möchte, direkt in Erfahrung zu bringen. Die Brautmodenfachgeschäfte müssen darauf vorbereitet sein und damit umgehen können.“

Herrscht ein Informations-Überangebot?
Jochen Ambacher: „Der Meinung bin ich nicht. Ich bewerte das große Angebot durchaus positiv. So hat die Braut die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, um mit genauen Vorstellung den Brautkleidkauf zu beginnen.“

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