Tiffany London, Tiffany Rose: Standesamtliche Hochzeiten

Wir haben uns auf Brautkleider spezialisiert, die unauffällig, schlicht und bezahlbar sind. Seit April 2020 wächst die Zahl unserer mitteleuropäischen Kunden, da sie genau solche Kleider für standesamtliche Trauungen suchen. Der Lockdown hat zwar dazu geführt, dass weniger Paare geheiratet haben. Aber viele Kunden haben kurzfristig eine standesamtliche Zeremonie organisiert. Alie Street ist durch diese Entwicklung noch relevanter geworden, da unsere Kleider vorrätig sind und am nächsten Tag an unsere Kunden auf dem europäischen Festland versandt werden können.

Sonja Jonkers, Casablanca: Brautträume verwirklichen

Im Jahr 2020 haben wir das Casablanca C.A.R.E.S. Programm gestartet. Es bietet unseren Kunden ausreichend finanziellen Spielraum und hat das zentrale Ziel, gemeinsam und verantwortungsbewusst die Kontinuität aufrechtzuerhalten. Unser Kundenkontakt ist sehr offen, alles ist verhandelbar. Wir finden für jede Situation eine passende Lösung. Unsere Hauptmotivation ist Partnerschaft. Wir wollen uns gemeinsam mit unseren Kunden
entwickeln, so dass die Kollektion zu 100% auf dem neuesten Stand ist und bleibt.

Danny Bierman, Madi Lane: Kleider-Budget wird steigen

Ich plädiere dafür, dass wir die Kollektionen nicht mehr nach Jahreszahlen benennen. Das interessiert die Endverbraucher einfach nicht. Wir bei Madi Lane und Evie Young arbeiten mit Kollektions-Themen, zum Beispiel „Outback“ oder „Aphrodite“. Daran schließen sich dann auch die Social Media- und Marketing-Kampagnen an.entwickeln, so dass die Kollektion zu 100% auf dem neuesten Stand ist und bleibt.

Nicola Oetker-Hilker, Agentur Basedow: Das Lager wird kleiner

Die Krise hat bei uns wie ein Katalysator gewirkt. Wir haben uns mit digitalen Tools auseinandergesetzt und unsere Kollektionen online zugänglich gemacht. Für den Handel haben wir die made to order-Idee entwickelt. So kann sich der Einkäufer selbst seine eigene Kollektion zusammenstellen und möglichst unterschiedliche Schnitte, Farben, Stoffe und Größen abbilden. Die Endverbraucherin kann im Geschäft probieren und digital ihr Wunschkleid aussuchen, das binnen zehn Wochen geliefert wird. So produzieren wir keine Ware, die später nicht nachgefragt wird. Durch diese Prozesskette können Ressourcen sinnvoll und gezielt eingesetzt werden.

Irina Donner, Euro Mode Donner: Wir erhalten Anerkennung

Als im letzten Jahr die Corona-Krise begann, haben wir auf Zukunft gesetzt und ein Showroom-Zentrum im rheinland-pfälzischen Westerburg eröffnet. Viele Messen wurden abgesagt, darum haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und auf der Dom-Mod unsere Kollektionen und die von anderen Herstellern präsentiert.

Rolf Kuipers, Très Chic: Kleider mit Barcode

Wir laden unsere Kunden von April bis Oktober in unseren ‚Bridal Experience Showroom‘ im niederländischen Hengevelde ein und zeigen dort die Kollektionen 2022 auf Puppen und 2021 hängend. Wir bieten also den Einzelhändlern in einer angenehmen Atmosphäre
die Chance, ganz flexibel einzukaufen und das gesamte Très Chic-Team kennenzulernen. Außerdem bieten wir Accessoire- und Bräutigam-Herstellern, mit denen wir seit Jahren auf Fotoshootings zusammenarbeiten, die Möglichkeit unseren Showroom zu nutzen.

Dick van Zutphen, Modeca: Run auf Geschäfte

Die Folgen von Covid-19 spüren wir natürlich auch bei Modeca. Die Zahlen im Bereich der Re-Order liegen unter jenen aus den Vorjahren. Allerdings hat das keinen Einfluss auf die Atmosphäre, die wir als sehr positiv empfinden, nicht zuletzt, weil nun viele Brautmodengeschäfte wieder öffnen können. Viele Geschäftsinhaber möchten
unsere neuen Kollektionen 2022 sehen. Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit,
dass wir die Preview unserer aktuellen Kollektionen ab April an die Geschäfte ausliefern
werden, diese das wünschen.